Band 
Vierter Band.
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nachher alle meine Privatbriefe; ein Brief von Prokeschbewegte mich um so mehr, als feine nur allzu gerechtenKlagen alle meine Wunden schmerzhaft aufrissen. — Ichaß um 5 bei Lord Cowley; nach Tische hatte ich einenAbschiedsbesuch von General Nugent, und dann mitGeneral Lan g en au ein ernstes, trauriges Gespräch bishalb 11 Uhr.

Den 28.., Freitag. Um 11 Uhr zum Fürsten, wo ichMünch und Langenau traf, zuerst sehr übler Launewar, mich nachher aber erholte. Um 2 Uhr machte icheinen Besuch bei der Gräfin Lebzeltern. A. Müllerkam zu mir. Ich schrieb bis halb 8 an Neumann, undwar nachher mit der Lektüre vieler Briefe aus Konstanti-nopel beschäftigt.

Den 29., Sonnabend. Besuch von Rothschild. Ichhatte mich für heute beim Fürsten dispensirt, um einenfreien Tag zu haben. Ich fuhr um 11 Uhr aus, undmachte Besuche bei einigen meiner Leute, um ihnen soviel Gutes zu thun, als ich noch vermochte. Von 2 Uhran blieb ich zu Hause, aß mit dem Kinde, hatte einenBesuch von Tettenborn, schrieb und las bis 11 Uhr —war nicht eben vergnügt, doch ruhig.

Den 30., Sonntag. Um 10 Uhr fuhr ich zu BaronMünch, um halb 12 zum Fürsten, mit welchem ich end-lich einmal wieder über meine Angelegenheit ein Gesprächhatte, das mich einigermaßen momentan befriedigte. —Um 5 Uhr fuhr ich zu Müller, und unterhielt mich mitihm und seiner Familie bis gegen 8 Uhr. Dann hatte icheinen Besuch von Fürst Jablonowskh, und schrieb nach-her einen Brief an Prokesch.

Ich befand mich, trotz der trüben Stimmung meinesGeistes, außerordentlich wohl, schlief sehr gut, hatte kaum