Vorher rcht
zur zweiten Auflage.
darf die Herausgabe*) dieser Briefe nicht be-reuen, sie haben mir das Zutrauen vieler edeln undguten, auch unbekannten Jünglinge erworben, unddies ist der schönste Lohn, den ich mir wünschenkonnte.
Da manche Materien, die hier nur vorberei-tend vorkommen konnten, in meiner Schrift: überden Geist der ebratschen Poesie genauerentwickelt sind: so habe ich bei dieser zweiten Auf-lage vieles weglassen können, das, nachdem jeneSchrift erschienen ist, hier in einer unvollkomme-ner» Gestalt geblieben wäre. Ja ich hatte nochmanches weglassen wollen, wenn ich nicht gefürch-tet hatte, den Faden der Briefe ganz zu zerreissen.So fühle ich z. B. die Materie von Anführungdes alten im neuen Testament, ohngeach-tet der Sorgfalt, mit der st« behandelt ist, dennoch
*) Die erste Ausgabe erschien 1.780 n. 1781.