Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
181
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unter Wilhelm und Anna. 181.

hatten; unsre Uebermacht über sie sollen wir zügeln;Nemesis ist da! sie ist in uns.

Führen diese Lehren, deren Anwendung diefeinste Schule des Lebens ist, nicht auf das An-ständige, das Würdi gste, das der Al-

ten ? Der Jüngling, dem diese Adrastea früh er-scheint, um ihn für jedem Uebermuth zu bewah-ren , um ihm das Maas jeder TugenifiOn schönstenWohlanstande anzueignen, der Gottgeliebte wird inallem, was von seiner Wahl abhängt, zu seinerBestrebung nur das ihm Angehörende, zugleichaber auch das S c h w e rst e, das Aklgemein-nützlirhe wählen. Jeder Liebhaber der Alten soll-te sich dieses Systems, des ältesten, edelsten, wirk-samsten annehmen

Das Gewissen.

Richter im Herzen, auf Vernunft gegründet.Dem nie ein Vortheil seine Lippen bindet,

Den Gaukeleyen mit geschmückten LügenNimmer betrügen.

Schnelles Gewissen, daß wir Dich empfinden,Ist nicht Gewohnheit; Sünden b l e ibe nSünden.Dich, wahres Urtheil, läßt auch im VerbrechenGott in uns sprechen.

*) Das ist die vor der Lheognis so nachdrück-

lich warnt, als vor dem Gegensatz derHumanität; in Republiken ist sie beym Pöbel,in Monarchien bey Hofleuten und Militär. M.