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III. Großbritannien
außerhalb England Feldherren? Lebte kein Eu-gen, der seinen Ruhm langer und gefährlicher er-probt hat, als jener Brüte, dem Alles zu Gebotwar und gegen den schlechte Feldherrn standen? AlsWendome ihm gegenüber war, blieb es ein müßi-ger Feldzug.
„Nichts zu viel!" sagt Nemesis. UeberEugen's Reiieperücke, in der er der Königin aufzu-warten Bedenken trug, spottete Swift; und wiercichgebildeter war Eugens Seele vor dem Gemahlder Lady Sarah!
Wenn wir das Wort Groß aussprechen, sonennen wir sogleich das Werk oder Ve rhaltniß,worin jemand groß ist, um seine Große auch schaz-zcn zu können. Ein großer Tänzer, Geiger undFlötenspieler, jeder in seiner Kunst groß, ist schwer-lich doch einem großen Feldherrn oder Staatsmanngleich;», chatzen, der eine Narion rettet und ordnet.Wiederum nennet man an einem Künstler oder Feld-herrn Das, worin und wodurch er in seinerKunst groß ist. Man zerlegt sein Werk, man cha-raccerisirt seine Seelenkrafte. Jener Mahler z. B.ist in der Farbengebung groß, seine Zeichnung kannschlecht seyn; dieser Dichter in der Versistkation, sei-ne Gedanken sind schwach, seine Bilder unkräftig.Ein Feldherr vom kalten Verstände, von reifer Ue-berlegung, nicht ohne Kriegskunst, wohl berathen,in Kundschaften schlau und emsig, in Angriffen be-dächtig, wird, wenn er auf Gegner trifft, wie er siesich selbst kaum wünschen möchte, ein sehr glück-licher Feldherr seyn; er wird Geld gewinnen undRuhm, auch der Sache, für die er ficht, sehr auf-