Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
245
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unter Wilhelm und Anna. 24S

wahre Ansicht der Dinge, mithin allen Genuß desLebens raubte. Stolz war diese Leidenschaft; zwarder edelste Stolz, der Nation, mit seinem Verständethätig zu dienen; da er dies aber auf der ihm ge-bührenden Stelle nicht thun konnte und schon unterOxford und Bolingbrocke auf einer Spitze des Boll-werks zwischen zwey ungleichen Seiten gegen eineParthey, die in Manchem sehr Recht hatte, wirkenmußte, so gingen', als seine. Skaaksparthey siel, niezwar seine Grundsätze, wohl aber seine Seelenkcaf-te, am frühesten aber sein guter Humor und seinGlück unter. Die hohe Kirche, der er fast über Ge-bühr das Wort geredet und über Verdienst ausge-holfen hatte, fürchtete ihn; die Whigs, derenGrundsätzen er über die Linie entgegen getreten war,haßten ihn; seine Freunde, denen er fast zu treublieb, (eine edle Schwachheit!) ob er wohl ihr Sy-stem haßte und ihre Fehler kannte, vergaßen ihn; danagte das Unrecht, das ihm geschehen war,, ihm wireine Schlange am Herzen. Die Großen,, die ihnbetrogen oder getäuscht hatten, von jener Hofdame,.die sein erstes Unglück machte, bis zur metaphysi-schen Deutschen Königin,, den Hof und mit ihm alle-Deutsche verachtete er; seinen Verfolger Walpolehastete er als Menschen und als Minister, so daßdie jüngere Welt, die er dodh in seiner einsamenEntfernung Theils nicht kannte, Theils nach seineralteren Denkart nicht immer billig genug beurtheilenkonnte, ihm zuletzt wie eine Grube erschien, aus derer sich himuiswnnschte. Einzelne Verhältnisse seinesLebens,, z. B. seine Verbindung mit der seltenenStell«, die mit verhaltenem Schmerz vor seinenAugen welkte und hinschwand, die Thorheit der