Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
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unter Wilhelm und Anna, 247

statt dargestellt hat *), des Rosses. Swifts Rosseaber sind vernünftige, billige Geschöpfe, wie Men-schen es seyn sollten; nicht der Zweck, nicht die er-habnen Fähigkeiten und Anlagen des Menschenge-schlechts, wohl aber Name und Gestalt des Men-schenthiers war ihm, wie dem lebenssakten Hamletverleidet. „Ihr seyd, sagt dieser, vom Könige undder Königin geschickt, mich zu erfragen. Seit eini-ger Zeit habe ich, ich weiß nicht wie? alle meinFrohseyn verlohrcn, alle meine Leibesübungen aufge-geben. Und gewiß! es geht so übel mit meinemBesinnen, daß dieses gute Gerüst, die Erde, mirnur ein wüstes Vorgebirge, dieser treffliche Lusthim-mel (schaut auf!) dies fest-überhangende Firmament,dies majestätische Dach, ausgelegt mit goldnen Ster-nen — wie? —mir nur eine faule, pestilenrialischeSammlung von Erddüfken scheinet. Welch ein Mei-sterstück von Werk ist der Mensch! wie edel in sei-ner Vernunft! an Fähigkeiten wie unendlich! inGestalt und Bewegung wie voll Ausdruck, wie be-wundernswerth! in Handlung, wie gleich dem En-gel! im Begreifen- wie gleich einem Gott! die Schön-heit der Welt! das Urbild der Geschöpfe! und dochmir? Mir? was ist sie, diese Quintessenz vonStaube? Der Mann gefallt mir nicht; das Weibauch nicht." Was Hamlet der Ophelia, sag-te Swift im stummen Anblick seiner Stella täglich.

Was den Dechant am meisten niederdrückte,waren die obern Stande. Sie hielt er für unver-besserlich; und an sie hatte er sich so sehr gehan-

) Hieb 39, rg — 25 .