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hatte die Linie der Nemesis überschritten, die ihmbald einen gefährlichen, Feind zusandte.
Es war der schmeichelnde Marlborough,der, um ihn vom Schauplatz seiner Siege zu entfer-nen, ihn persönlich besuchte, und den Grafen Pi-per mit Englischem Gelde bestach, damit er auf guteAct den König aus Deutschland brachte. „Nimmdas Geld, sagte der König; ich gehe doch, wohinich will." Und er brach auf, nicht um sein verwü-stetes Liefland zu retten, das in den Handen derNüssen war, sondern den beleidigten Hctmann derKosaken zu unterstützen, in den Steppen der Ukraine.Hier, bey dem bekannten Pultawa, wandte die Göt-tin das Rad. Der König war verwundet; die Ge-nerale neidig auf einander; das Pulver taugte nicht;die Kanonen waren beym Feldzuge, indeß die Rus-sen mit r 32 Stücken spielten; die Feldherren unter-stützten einander nicht; alles geriekh in Unordnung.Kaum r r,ooo Schweden waren zum Treffen gekom-men; nach den äußerst beschwerlichen Märschen imhärtesten Winter, in dem sich die erstarrten Vogelmit Händen greifen ließen, waren öooo Kranke beyder Armee. r 5 ac> Mann begleiteten den König, dervon seinem unglücklichen Heer mit Mühe getrenntwerden mußte; die andern, unter Löwenhaupt, derAngabe nach 16000 Mann, ergaben sich zu Kriegs-gefangenen. Sie wurden nach Siberien zerstreuet;wenige davon sahen ihr Vaterland und die Ihrigenwieder. Wem pocht Hiebey das Herz nicht? wer er-grimmt nicht über Den, der den König zum Marschnach der Ukraine listig lockte? Wenn man die aus-daurende Geduld, die Treue und Sündhaftigkeitder Soldaten liefet > die für ihren König auf den