39? VI. Wissenschaftliche Ereignisse und Charaktere
s.
Keppler und Newton,
<^roben am Himmel, im reinen Aether mißt undwagt und zahlt Adra stea sichtbarer, als sie es füruns auf der Erde thun kann.
Seit sich der enge Gedanke verlohr, daß dasDach des Himmels nur uns umschirme, daß anihm, wie Nagel oder wie Lampen angeheftet, füruns die Sterne schimmern, daß Sonne und Mondsich ins Meer senken und in den Wolken ein Jupi-ter donnre; seitdem zerbrach das eherne Gewölbe,die Decke wich und machte einem Unendlichen Raum,den Höben und Weiten des Aether s. Lan-ge baute man hier feste und bewegliche Kreise, überdie man das Empyreum setzte, bis auch diese fie-len und nach manchen frühen Ahnungen hierüberdurch Kvpe rniku s das schöne Weltgebaude her-vorstieg, indem sich um ihren Mittelpunkt, die Son-ne, Planeten und Monde bewegen. Der feste, stilleErfinder erlebte die Folgen seines Systems nicht;wenige Lage vor seinem Tode sah der fiebenzigjahri-ge Mann das erste Exemplar seines gedruckten Buchsvon den Revolutionen der Himmelskör-per *). Aber seine Erfindung wirkte foc^ Mit
*) rSg.3. den slr. Mai. Er starb an seinem Ge-burtstage.