Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
425
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des vergangenen Jahrhunderts. 42Z

scheide, und ihn theils sich selbst zueigne, theils an-dern kleinern Weltkörpern zusende, kann zu großenAufschlüssen leiten. Auch dessen letzte -Nachricht vonHerschels Entdeckung, „daß die Sonne uns aus-ser dem Licht auch unsichtbare Wärmestrahlen zusen-de," erregt alle Erwartung.

In welch einem merkwürdigen Zeitpunkt lebe»wir! Nicht leicht fand sich in allen gebildeten Lan-dern Europa's eine so zusammenstimmende Bemü-hung beobachtender, denkender, forschender Geister,als jetzt über den Himmel wachen, insonderbcit seitHerschels gefundenen Reflektor. Bode's astro-nomisches Jahrbuch *), von Aachs Korrespondenzsind davon Zeugen **).

Noch sind wir freylich nur wie plötzlich reichge-wordne Erben im Beschauen und Anzeichnen deSneuen Besitzes, der uns ward, im Aufnehmender Himmelskarte, in Specifikation undSchichtung der Sterne; nach der örtlichen

Nebel im Orion, der Jungfrau, der Lyra, -Hy-dra ül>d die lichtwechselnden Sterne u. f. S. ineben diesem Jahrbuch für 1798. gg. 1802. 180Z.

*> Bode Jahrb. für illali. S. r»8.

*') Außer den bekannten Astronomen Frankreichs sindHerschel, Maskelyne, Piazzi, Oria-ni, in Deutschland Bode, Schröter, Di-vers, Lriesnecker, v. Hahn u. f. nichtminder die Holländischen, Dänischen, Schwedi-schen, Russischen Astronomen in gemeinschaftlicherWirkung.