Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
437
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des vergangenen Jahrhunderts. 487

3 . Durch Reflexion des Lichtes se-hen wir also Weltkörper; das Licht selbst se-hen wir nicht. Auch der Sonnenstrahl, den wir se-hen , ist nicht ein reines Llcht mehrsondern mitWarme und andern Stoffen gebunden. Uns Irdi-schen wird das Licht daher sobald eine Flamme,nicht durch sich, sondern unsrer vielgcmischten Woh-nung wegen, unsrer Behausung. Unter diesen Mi-schungen ist auch die dem Licht homogene Materiereichlich um und in uns; alle Planeten, (wie esschon Keppler annahm,) alle Weltkörper leuchten,mehr und minder. Ein Lichtstrahl macht uns alsodie ganze Gegenwart der Dinge sichtbar, nicht durchsich, (welches der geschlossene Cylinder, wenn erkeine mitwirkende, stillverborgene Materie vor sichfand, schwerlich thun könnte;) sondern durch denallgegenwärtigen Lichlstoff, in welchen Alles gesenktist. Rück- und vorwärts sehen wir also, nicht dasLicht, sondern Gegenstände im Lichte. Wirselbst und alles Lebende verarbeiten diese Materie;durch sie werden wir belebt, und durch das, wasihr anhangt, zerstöret. Sie selbst aber erscheintunzerstörbar, unverwüstlich; höchst-einsach, mächtig,und doch so geräuschlos! wirkend; sanft-flüssig, still-verborgen.

4. Beyde Systeme, der Strömung des Lichtsaus der Sonne und der Vibration eines elastischenAethers, scheinen sich also dadurch zu vereinigen, daßbeyde ihre Härten ablegen und zu ihrem gemeinschaft-liche» Quell zurückgehn. Ist die Sonne der großeLichterreger unsres Planetensystems, so kommtnarüciich das Licht von ihr; an ihr wird es in groß-