zu Beförderung eines geistigen Reiches. 22ä
unter keinem leitenden Blick, unter keinem Siegel-ringe des weisen, des geistigen Architekten? Dürfenund müssen sie gehen, (nach der Sprache des .Pro-pheten) wie Fische im Meer und wie^das Gewürm,das keinen Herren hat? Gehört dies etwa zur un-veräußerlichen Freiheit der Geister?"
Bei jeder Einrichtung menschlicher Dinge denktman sich ein übersehendes Auge, eine all-gemeine Vernunft, (ralson universelle,)und plastische Kraft, ohne welche die Theilezerfallen, oder gegen einander wirken. Traurigerdem Anblick aber ist nicht leicht etwas, als einezerfallne oder stockende Kunstmaschine; widerlichernichts, als eine schnarrende Uhr, als ein verwesend-gahrender Körper. Lasset uns also, da Campa-nella eine Sonnenstadt, Bako eine At-lantis schrieb, und thätigere Geister, wie Zin-zendorf, WeSleyu. f. mit regsam-unermüde-tem Fleiß wirkende Gesellschaften, gei-stig-moralische Gemeinen d. i. Socie-täten, (civitates) stifteten, ihre Vorbilder nutzen,und dem Gewirr des vergangenen Jahrhunderts denTon abfragen, in dem seine Bemühungen etwa zu-sammentrafen. Bei rohen, physischen Kräftennennt man es den Dienst; das Militär, dieIndustrie sind dazu geordnet; verdienen oder lei-den die feinern, geistige und moralischeKräfte, keine Organisation und Zusammenord-nung?
r. Schulen und Universitäten
Sind Institute zur Ausbildung und Zusammen-ordnung solcher Kräfte; ihre Einrichtung sei gut oderHerders Werke z. Phil. u.Gcsch.X. P Ure-^en. II.