der Humanität.
i 9 . Welche Gefälligkeiten sind Ihnen neulich voneinem nicht anwesenden Mann erzeigt worden?
19. Ist irgend eine Schwierigkeit in Angelegenheitenvorhanden, welche sich auf Meynungen, aufGerechtigkeit und Ungerechtigkeit beziehen und dieSie gern auseinander gesetzt haben möchten?
20. Finden Sie irgend etwas in den jetzigen Ge-brauchen oder Verfahrungsarlen der Gesellschaftfehlerhaft, welches verbessert werden könnte?
(Ohne alle Anmerkung sprechen diese Fragenzum Herzen wie zum Verstände. Manche geheimeGesellschaft, ' die zur Besserung der Menschheit wir-ken wollte, mag auch dahin gegangen seyn; diesekann vor den Augen der Welt allenthalben, als einBund der Edlen und Guten fortdauern: dennsie ist auf die Tugend selbst gegründet.)
Folgendes waren die Fragen, die jeder, der inder Gesellschaft aufgenommen werden wollte, die Handauf seine Brust gelegt, beantworten mußte:
1. Haben Sie irgend eine besondere Abneigung ge-gen Eins der hiesigen Mitglieder?
2. Erklären Sie aufrichtig, daß Sie das Menschen-geschlecht, ohne Rücksicht von welcher Han-tirung oder Religion jemand sey, überhauptlieben.
3 . Glauben Sie, daß Jemand an Körper, Namenoder Gut, blos speculativec Meynungen oder deräußerlichen Art des Gottesdienstes wegen, ge-krankt werden müsse?