der Humanität.
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ihn die traurige Lage der Leidenden rühren, wennstin Herz irgend Empfindung hat, werden sie HülfeLei chm finden.
„Ein Fürst ist gegen sein Volk, was das Herzdem Körper ^ist. Dies empfängt das Blut aus allenGliedern, und stößt es mit Gewalt bis an ihre äus-sersten Enden zurück. Der Fürst empfängt die Treueund den Gehorsam seiner Unterthanen; er giebt ihnenUeberfluß, Glückseligkeit, Ruhe, und was irgendzum Wachsthum und zum Wchl der Gesellschaft thunkann, wieder.
„Dies sind Maximen, die im Herzen jedes Men-schen von selbst entspringen müssen; das Gefühl giebtsie, wenn man nur etwas nachdenkt; man hat kei-nen großen Eursus der Moral nöthig, um sie zulernen.
„Tyrannen betrachten die Sache anders. Siesehen die Welt, als für sie geschaffen, an; und umüber gewisse gewöhnliche Unglückssalle erhaben zu seyn,verhärten sie ihr Herz vor denselben. Wenn sie ihreUnterthanen unterdrücken, wenn sie hart, gewaltthä-tig und grausam sind: so kommt dies daher, daß siedas Böse nicht kennen, das sie verüben; sie habenes nie selbst gefühlt, darum gehen sie so leicht dar-über. Sie sind nicht im Fall des MutiuS Sca-vola gewesen » der vorm Porsenna die Hand insFeuer steckte, und dadurch die Wirkung des Feuersauf seine Hand wohl kennen lernte.
„Mit einem Wort. Die ganze Haushaltung dcSmenschlichen Geschlechts ist eingerichtet, um Men-schenliebe einzuflößen. Die Aehnlichkeit der Mcn-