Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
309
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der Humanität.

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B- Ihn, scheint es, hatte die Muse, als ergebohrcn ward, mit ihrem himmlischen Auge nicht ge-segnet. Jesuiten hatten ihn nicht gelehrt, wasFriedrich in der schweren Schule seiner Jugenddurch eignen Aufschwung seines Geistes sich selbstlehrte.

A. Von Schriftstellern soll er überhaupt nichtgroß gedacht haben.

B. So wenig groß, daß er den ganzen Bücher-Handel für einen Käsehandel ansah. Ihm war alsodie Hauptquelle der innern höheren Freude und Er-munterung versagt, aus welcher Friedrich schöpfte.Er wußte nur in un srer Zeit zu leben; daher auchsein Zeitalter unklassisch geblieben.

A. Es hat indessen doch vortreffliche Schriftstellerin Wien, in Böhmen, selbst in Ungarn unter ihmgegeben.

B. Unter ihm; aber nicht durch ihn.

A. Bei Friedrich mochte das derselbe Fall seyn.

B. Friedrich fand die Literatur seiner Lander aufeinem Fuß, daß sie sich selbst forthelfen konnte. Siewar sogar gegen die Barbarei seines Vorgängers be-standen; mithin, sobald Er nur die Freiheil zudenken nachließ, und selbst einen großen, edlen Ge-schmack zeigte; so eiferte man nach, ja man flogvoran.

A. Auch Joseph verstattete die Freiheit zu denken.

B. Vortrefflich; und noch edler, daß er sie niezurüchcief, wenn die Freiheit gleich Frechheit ward,und ihn selbst antastete. Möge dieser große Geist