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Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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Briefe zu Beförderung

Der Seidenfaden.

„Mir gebühret die Ehre! Ich bin nicht gegrabenesGold nur,

Aus der Fäule der Erd' und rohen Felsen gescharret;

Ein lebendig Geschöpf ernährte zu feinerem Saft mich,

Zog mich aus seinem Busen und spann mit Kunst und

Geschick mich.

Jetzo tragen die Könige mich und die Herren an Festen;

Weit gefälliger bin ich, als Dein beschwerlicher Reich-thum."

Der L e i n s a d e n.

„Was erzählt Ihr euch hier? und sprecht von eure»Verdiensten?

Bin nicht Ich der Erde, des Wassers holdester Zögling?

Mich erzeugte die thauende Nacht; der strahlende Him-mel

Siehet mit Wohlgefallen auf mich. Die goldenen Fäden

Unterstütz' ich allein; sonst würd' ihr nichtiger Schimmer

Bald verschwinden. Ich halt' und trag' empor sie zum

Glänze;

Und verbarg mich bescheiden, verlange nicht selber zu

schimmern."

Also sprachen die Drei. Und was geschahe? Sietrennten

Zürnend sich von einander, und rissen, und wollten nicht

weiter —

Nun lag ohne Zierde das Band, und ohne Gestaltda;

Das in stolzer Schöne vorhin die Hüfte gegürtet,

Hatte nicht Form noch Werth; verachtet fiel es zur Erde.