Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Humanität.

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so sehr, als wir uns selbst init uns tauschen: dennFremde haben eigene Augen uns anzuheben und zuprüfen; wir aber, wenn wir gegen und in uns selbstden Blick kehren, sollen auf einmal der Sehende, dasAuge und das Gehobene werden. Wie also vor Ge-richt das Zeugniß dessen, der für oder gegen sich selbstzeugt, mancherley Einschränkungen und eine genaueBehutsamkeit fordert, so verdienen gewiß auch derglei-chen ans Licht gestellte Confessionen bald einen billigenVertheidiger, der für sie, bald einen ^ävooaturn,Oiakoli, der gegen sie auftrete und zeuge. Soschlechthin gilt ihr Urtheil nicht. Erzählen kann Manvon sich: aber nicht über sich urtheilen, noch wenigerentscheiden.

Lassen Sie also, M. K., uns fleißig mit unsselbst zu Rathe gehen, fleißig Mit uns selbst, mir unsermSchutzgeist oder unsrer Seele dialvgireN, ohne bei diesenDialogen an Welt öder Nachwelt zu denken. EinSeitenblick auf dieselbe macht sie vielleichtsschoN falsch,sind dem Auge der höchsten und innigsten WahrheitUnerträglich. Ze treuer wir dabei es Mit uns selbstMeynen; je Mehr wir wirklich über uns aus Ur-sachen aufgeklärt werden wollen und zu tüchti-ge n 3 w e c ken hinarbeiten ; desto weniger windenwir uns in Reden ergießest, desto stiller werden wirallein für uns lernen.

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