Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Humanität.

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Friede. Mithin zeugen alle Kriege und Unordnunggen der menschlichen Gesellschaft, daß diese Kunstnoch nicht da sey; weder zu regieren, noch regiertzu werden wußten die Menschen; von welchen Ver-derbnissen er sowohl die Ursachen, als die Schänd-lichkeit und den Schaden klar vorlegt. —

Von jeher, fahret er fort, sey das Bestrebe«der Menschen dahin gegangen, diesen Uebeln abzuhel-fen; und zeigt mit großem Verstände, sowohl waSman bisher dazu gethan, und auf welchen Wegcn-mgn'S angegriffen habe, als auch weßhalb diese Mit-tel unhinrcichend oder unwirksam geblieben. Indes-sen sey der Muth nicht aufgegeben, sondern zu ver-doppeln. Manche Krankheiten tilge die Zeit; in derverdorbenen Menschheit sey der Trieb zu ihrer Ver-besserung unaustilgbar, und auch in den wildestenAbwegen wirksam. Nur müsse die Menschheit ihrwahres Gute, so wie die Mittel dazu, gaNI undrein kennen kernen; sie müsse von den Ketten bö-ser Gewohnheiten befreiet werden, und nicht ehernachlassen, bis sie in einer Allgemeinheit zumZweck gelange. Zu dieser Harmonie wirke selbst derHaß der Sekten, ihre bittre Berftlgungen und Krie-ge gegen einander in Wissenschaften, Religion undRegiecungsanstaltcn; alles zeige, daß eine große Ver-änderung der Dinge im Werk sey. Ohne Uns kön-ne diese Veränderung keine Verbesserung werden;wir müßten zu ihr und zwar auf bisher unversuch-ten Wegen, auf dem Wege der allgemeinenEinheit, Einfalt und einer freien Ent-schkießung (Spontaneität) mitwirken. Der Zweckder Einheit und allgemeinen Verbin-