Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
Seite
237
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der Humanität.

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Der Verfasser geht die andern schonen Künste,den Blick auf seine Stadt geheftet, durch, und en-det mit dem wahren Spruche„Der für das Schö-ne gebildete Sinn leitet den guten Aufwand. Demverderblichen Aufwande des Bürgers setzt nichtsSchranken, als die Bildung eines festen Sinnesfür Gerechtigkeit und Pflicht. Häusliche Weisheitim Nationalgeiste suchet zu pflanzen durch jede Kraftder Religion, der Beispiele und Staatskunst. Die-ser moralische Sinn streitet nicht mit dem Sinnefür Schönheit; beide sind vielmehr nahe Mit ein-ander verwandt, beide führen auf des Menschen letz-ten Zweck, seine Veredlung."

Ich übergehe den Abschnitt, der von einer unsziemlich fremden Literatur, und von der dem Ver-fasser vaterländischen Geschichte redet, so manche pa-triotische und feine Bemerkung z. B. über das Ver-hältniß der Stand« gegen einander, jetzt und in an-dern Zeiten er enthalt. — Vor der historischenWand endlich, wo die Reisen zu Wasser und HULande-, die.Welt- und Völkergeschichten vorkommen,fügt der Verfasser hinzu : „Möchten zu allen diesen,mit historischer Kritik aufgestellten Thatsachen, diedem gemeinen Auge so bunt durch einander laufen,die Ideen unsres Compatrioten *) — der öffnende

*) Nicht leicht ist mir ein Andenken unerwartet - er-freulicher gewesen, als das in dieser Schrift: dennvon den Idcen zu einer Philosophie derGeschichte der Menschheit ist hier dieRede. Dankbar gebe ichs zurück, ob es gleich, wasdas Buch betrifft, in die Wolke eines leisen Zwei-