der Humanitär.
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ßische Regierung gegen den Vorwurf, daß sie mili*tarisch sey, in Schutz: „Was würde auch ausdem Staat werden, sagte ein Hauptmann, wenndie, welche Gewalt in Händen haben, deßwegenauch alles thun dürften?"
„In Berlin, fahrt er fort, suchte ich nichtSparta, sondern Athen, wozu die Stadt mehrals das Thor hat. Für wissenschaftliche Unterhal-tung , worin Cicero die Belustigung der Altensetzt, ist hier gcsorget. Gelehrte in und ausserhalbGeschäften versammeln sich; wider gelehrten undpolitischen Betrug, für Wahrheit waren alle einge-nommen; ausser dieser Uebereinstimmung für guteAufklärung fand ich übrigens die Meynungen über Per-sonen und Sachen so verschieden, daß der Berli-nismus hier wenigstens seinen Sitz nicht hat,wenn überhaupt das Wort Sinn haben mag, undnicht vielmehr Freimüthigkeit bedeuten soll.Diese Freimüthigkeit ist hier rechtskräftig.Vor die höchste Instanz des Denkens werden sowohlöffentliche Anordnungen, als richterliche Aussprachegezogen. Nur die Kanzelvortrage wurden privilegirt."
Hier ein Dpfer der Achtung „dem liebenswür-digen Greise, der die Lehren des Christenthums mitokratischer Weisheit vortrug, und auch in seinerAbschicdspredigt nicht Stachel zum Andenken seinerEhrwürdigen Person, sondern an seine, mit wahrerSalbung vorgetragene Lehren nachlassen wollte."
Und ein reicheres Andenken „dem schlichtengroßen Mann, der da sagte: wenn ich das Ge-setzwerk endige, habe ich genug gelebt. Auf diesernun aufgeführten Pyramide lebt der Name Car-m e r."
Herders Werke z. Phil. u. Gesch. Xl. Q III,