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Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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Briefe zu Beförderung

Behüte Gott jeden Deutschen, daß er nicht um fran-zösischen und englischen Ruhm schreibe! Wo dieNatur durch Sprache, Sitten und Charakter dieVölker geschieden; da wolle man sie doch nicht durchArtefacta und chemische Operationenin Eins verwandeln.

6. Mich dünkt, wir bleiben auf unserm We-ge, und machen aus uns, was sich machen läßt.Sage man über unsre Nation, Literatur und Spra-che Böses und Gutes; sie sind einmal die Un-fern. Mit der französischen Sprache wollen wirnicht tauschen, ihr auch nicht beneiden, daß sie dieSprache der Welt sey. Busch hat die Frage:„gewinnt ein Volk in Absicht auf seine Aufklärung,wenn ftine Sprache zur Universalsprache wird?"scharfsinnig und meinem Bedünken nach wahr be-antwortet *). Als demüthige Deutsche wollen wirdas gesammte Universum noch nicht lehren, sondernvon jeder Nation, von der wir lernen können, ler-nen. Von den Altfranzosen sowohl als von denNeufranken wollen wir fortfahren zu lernen: denneben von jenen ist uns, ihrer bösen Einführungwegen, unpartheyisch betrachtet, noch vieles zu ler-nen übrig. Der Eine Theil unsrer Nation nahmsie, ohne alles Verhältniß zu unserm Daseyn, mitblinder Verehrung auf, und, gewann an ihnen ge-rade das lieb, was für uns nicht diente, Plaisan-lerien über die Religion, und Zoten; der andereverabscheuet« sie um so mehr und betrug sich über-haupt etwas pedantisch. Vielleicht waren wir zum

') Berlin r?L/.