Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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36,s. Briefe zu Beförderung

Der Frevler drücktest du je dich ein.

Die Augen, die von Blute strömen, bliebenUns fremd; dem zügellosen Sieger eiliestDu nimmer nach. Wir gingen sanike Wege,

Jetzt, wenn die Sonn' im Abendmeer ersank,

Jetzt in den Schatten der fricdseigcn Nacht,

Der Kuhegeberin, der Reichen, dieUns ihre Schatz' am weiten Himmel zeigt,

Und nieden uns der Freuden schönste schenket.

Dann sagte leise mir der Mond ins Ohr:

„Sohn der Aastha, geh zu deiner Treuen,

Sie wartet deiner, lieblicher als ich." —

Die Wege gingen wir; nicht jene, denenDu strenge jetzt unwillig dich entziehst.

Ich ,'olgc deinem Rath. Gehabt euch wohl,

Ihr Helden jetzt durch Mord und Todschlag! — Möge«Die Löwen eure Siege brüllen! wetzeDer Lyger seine Klauen dazu; es singenErschlagne Heere drein, und Drache» zischenAus Wüsteneien zerstörter Wohnungen. —

„Du stiller Mond, den sie mit Mordgeschr«Erschrecken, scheine nicht auf sie; und nieUmfange sie mit deinem sanften Arm,

Die sie verscheucl-en, du sriedselge Nacht."