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viel Stoff, ihrer Wirksamkeit einen so großen Schau-platz, ihrer Rache eine so kühlende Befriedigung, undihrem Ehrgeitz eine so starke Nahrung anbot, und die sieaufforderte, ihre Privatfeinde zu Staatsfeinden zu ma.chen, und gegen diese unter dem Schutz der Könige dieWaffen zu ergreifen, die sie zuletzt gegen ihre eignePartey und selbst gegen die Könige kehrten, und wo-durch sie sich in das Grab zogen, worein sie das König-reich stürzten.
Der Admiral von Coligny war über den Friedenäußerst mißvergnügt. „Wir haben," sagte er, „durch„einen Federstrich und ohne Schwertstreich unsern Fein-„den einen Sieg in die Hände geliefert, den sie nur„ durch eine nahmenlose Anzahl von blutigen Schlachten„erringen, und mehr Kirchen zernichtet, als die feind-„ liche Macht innerhalb zehn Jahren verwüsten konnte."Mein um den Prinzen von Conde bey seinen Gesinnun-gen und seiner Anhänglichkeit an den Hugenotten zu er-halten, mußte er hier gezwungen nachgeben, da ohnehinsich alles nach Ruhe und Frieden sehnte.
Der Prinz von Conde liefGefahr, in den Schlingender Königin Katharina sich zu verstricken. Sie bot alleReitze des Hofes auf, um ihn aus den Fesseln seinerPartey, die ihn fest umschlungen hatten, wegzureißen.Muthvoll widerstand er ihren lockenden Verführungen,den Versicherungen ihres Zutrauens und ihrer Freund,schaft, und den schimärischen Versprechungen, wodurchman den König von Navarra eingewiegt hatte. Nochhatte er Einsicht genug, um in das Gewebe dieser In-trigue einzudringen; allein er zeigte eine Blöße, wozu
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