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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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sehr ungünstigen Umstanden an den Ufern der Charantebey Jarnac in ein Treffen einzulassen. Conde'sl getheilteMacht hatte noch keinen Vereinigungspunkt, als seinkleines Korps von einer weit überlegenen Macht ange«griffen und geworfen wurde. Er kämpfte, am Deineverwundet und vom Pferde gerissen, knieend auf derErde, mit dem entschlossensten Hcldenmuth, bis er sich,erschöpft an Kräften, dem Herrn von Argeme ergebenmußte, der ihm Erhaltung seines Lebens versprochenhatte; aber in dem Augenblick, als er ins Hauptquar.tier gebracht werden sollte, stürzte der Baron von Mon.tesquiou, Hauptmann bey der Schweitzergarde des Her.zogs von Anjou, von hinten herzu, und todtere ihnmcuchclmördcrisch mit einer Pistole.

Der Verlust des Prinzen von Conde entschied denSieg der königlichen Armee; für die protestantische war§r nicht ganz unersetzlich.

Der Admiral und andere große kriegserfahrneMänner lebten noch, und mit ihnen der Muth und derrege Schaffungsgeist, sich durch kein Unglück erschüt-tern, und es an keinen Hülfsmitteln fehlen zu lassen.Conde hatte zwar Eigenschaften, die es jedem Nachfolgerschwer machten, sich bis zu dieser Höhe hinauf zu schwin-gen. Er hatte der protestantischen Partey.wesentlicheDienste geleistet. An seinem Muthe, seiner Standhas-tigkeit, seinem feinen gewandte» und vorsichtigen Geiste,an seiner Erfahrung, die sein Alter übertraf, an seinerGeschmeidigkeit, Liberalität und Beredsamkeit mußteder Ruf seiner Geburt*) verstummen. Allein sein ju-

gendli.

* > Worte des be Thon.