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„daß der König nach seiner Art mit tausend Schwüren„erwiederte: ich fange sie gewiß noch alle inmeinemNetz,„und alsdann übergebe ich sie meiner Mutter."
Allein alle diese Ermahnungen frommten nichts.Er dankte seinen Freunden für ihre herzliche Bcsorglich-keit, verwies ihnen aber auch zugleich ihren Argwohn:„Der Friede," sagte er, „ ist geschlossen; eine Amnestie„des Vergangenen festgesetzt. Ich bleibe meinem Kö-„nige getreu. Lieber will ich mich durch die Straßen„von Paris schleifen lassen, als mich noch einmahl in„ bürgerliche Kriege verwickeln." So schied der betro-gene Greis als Vater aus der Mitte seiner weinendenKinder, um nie wieder zu kommen.
Mit der möglichsten Achtung und mit übertriebenenEhrenbezeigungen wurde Coligny vom Hofe empfangen.Er wollte sich seinem Könige, mit dem ungeheucheltstcnGefühle der Ehrfurcht für seine Würde, zu Füßen wer-fen, als dieser ihm mit offenen Armen entgegen eilte.„Ein glücklicher Tag," rief er, „der glücklichste meines„Lebens, dem das Klirren der Waffen nicht mehr stört,„ und wo die Ruhe eines Staats durch die Zurückkauft„ eines Mannes, den ich in meine Arme schließe, gesichert„ist- Jetzt habe ich Sie, setzte er mit triumphirendem„Blicke hinzu; jetzt besitze ich Sie ganz, und es wird Jh.„nen gewiß nicht mehr so leicht werden, von mir Sich„ los zu reißen."
Eben diese gütige Aufnahme widerfuhr ihm bey derKönigin, und bey allen Großen. Freude, Liebe, Be-wunderung und alle die himmlischen Gefühle einer un-
verdor-