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an dem Niederländisch - Spanischen Kriege, die derRanbsuchr bey aller Bigotterie große Schatze versprach,die Unruhe und Unordnung, die der Anführer des könig.lichen Heeres zeigte, warf alle Franzosen anf sich selbstzurück; und so war es möglich, daß unter den Mauerneiner belagerten Stadt eine neue Faklion sich erhob, dienach der Zeit den Nahmen der Mißvergnügtenerhielt, und die mit nichts mehr, als einer Staats- »reform umging.
Bis jetzt war die angebliche Religion bloß der Ge-genstand allgemeiner Verfolgung gewesen; aber die Wuthderselben hatte nur zu schrecklich bewiesen, wie sie zurHülle diente, um eine dem Staate (so nannte man diein ihm geschützte blutgierig? Partey) gefährliche Eckte(so nannte man die Druck und Despotie ungewohntenHugonorren) auszurotten. Kein Französischer Unter-than hatte es noch gewagt, sich bis dahin zu vermessen,
Laß er die Quellen der Uebel, die Frankreich drückten,mit Freymüthgkeit aufdeckte, daß er der finstern Hof-faktion die Larve abriß, worunter sie ihre niedrig pro-fane Leidenschaften mit der zügellosesten Unverschämtheitverbarg.
An die Spitze dieser Mißvergnügten trat der Herzogvon Alencon, vielleicht durch jugendlichen Ehrgeitz undEifersucht gegen den Herzog von Anjou mehr, als durchden Schmerz über feinen Verlornen Freund, den Admi-ral Coligny, verleitet. Mit ihm verbanden sich derKönig von Navarra, der Prinz von Conde und la Noue.
Jene, ohnehin ihrer Sklaverei), womit ihr Aufenthaltbey Hofe umstrickt war, müde, fanden sich in dieser Ge-
genrevo-