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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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kam, auf Vermittelung des Marschalls Montmorency,um so eher ein Waffenstillstand von sechs Monaten *)zu Stande, weil kein Theil den Frieden wünschte, undzu schwach war, den Krieg fortzuführen.

Die Verkündigung dieses Vertrags verzog sich nocheine lange Zeit. Jede Partey auf die andere argwöh-nisch, betrieb sie eben so wenig, als sie den Bedingun-gen entsprach. Der König, nicht zufrieden, zwey tau.send Schweitzer in Sold genommen zu haben, arbeitetedaran, Truppen in Deutschland auszuheben. Aber zuarm, die Kosten zu bestreiken, verlangte er von einerGeneralversammlung ein beträchtliches AnlehN, um vierLöhnungen zu bezahlen, die er den Schwerern nochschuldig war. Allein die Versammlung, die das Uebelheben sollte, machte es weit größer. Da sie die Quellendesselben aufdeckte, so erschrak jeder vor dem krebsarti-gen Schaden, der schon die feinsten Räder angegriffenharke. Nahmenlos war das Elend, welches den Staatdrückte. Selbst die Wahrheit rächte sich an dem Rufeund dem prahlenden Stolze vou den unermeßlichen Reich,thümern einer so großen und volkreichen Stadt, wie Pa-ris; und Dürftigkeit wurde hier züm Schimpf. Vondieser Hauptstadt hatte sich das Verderben in die Provin-zen abgeleitet, Mit drey Millionen und sechshunderttausend Livres halte sich Paris, und die Geistlichkeit miteiner doppelt so großen Summe eine fünfzehn Jahre an-haltende Verwüstung erkauft, Frankreich gegen sich selbst

bewass.

4 ) Er fing den rs. Nvb. 1575. an, und sollte bis den 25. Ja»niuS 1576. Hauern.

Heine. d. Vierte, r. Tlj. H