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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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volles, Herr von Maineville» ein junger Mann von vie-ler Erziehung, vielen Kenntnissen, und einer geschmei-digen Zunge; aber eben so selbstsüchtig und anmaßend inseinen Reden, als verwegen in seinen Unternehmungen,gehört zu den blindesten, hartnäckigsten und anhaltend-sten Anhängern unter dem Vornehmem und Adlichen.Durch große Verbindungen mächtig, durch einen wü-thenden Haß gegen die Protestanten geleitet, war er denGuisen eben so als der Ligue unentbehrlich geworden.Seine Faktion stellte die Schwarmerey als die reinsteQuelle des katholischen Glaubens vor, den die Nachsichtdes Königs, den seine Vorliebe zu Navarra und seineAnhänger entheiligt habe. „Alles," rief er in seinerrasereyartigen Begeisterung aus! „alles steht uns zu„Gebote, um uns an unsern Feinden fürchterlich zu„rächen. Die Ligue wächst täglich; für ihre Mitwir-kung und Theilnahme hab' ich gesorgt. Der immer„ rege Eifer der Herzoge von Guife, von Mayenne, von„Aunrale, kurz, aller Lothringischen Prinzen wird unS„bewachen. An sie schließt sich der Papst, das heilige„Kollegium, die ganze Geistlichkeit von Frankreich, und„vorzüglich die Sorbonne an. Mit gleicher Gewißheit„ können wir auf die mächtige Unterstützung des Königs„von Spanien, des Herzogs von Eavoyen, und deS„ Prinzen von Parma rechnen. Schon erhebt sich in Pa-„ris und in dem übrigen Frankreich eine bedeutende An-„zahl wahrer Katholiken, die den Werth ihres LebenS„nur nach der Erhaltung ihrer Religion, und nach der„Zernichtung der giftigen Anschläge des Königs schätzen.„Unsere Unthätigkeit fängt an Verbrechen zu werden.„Paris muß den Hauptschlag thun; sein Beyspiel die

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