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Heinrich kam von der Jagd zurück, und las aufallen Gesichtern den bleichenden Schreck. — MehrereAnführer hatten die Gegenwart des Geistes verloren,alle verzweifelten an einem glücklichen Forgange, nurer allein hielt Kvvf und Herz beysammen. — Mit ei-nem heitern Blicke, der die höchste Seelenruhe, undmit einer Sprache, die den unerschütterlichsten Muthausdrückte, kam er seinen weichenden Truppen entgegen,und führte sie in ihre alte Stellung zurück. Nur dieNachricht von dem Herannahern des Erzherzogs Alberterschütterte ihn. Die feste Zuversicht der Spanier aufihre überwiegende Macht; die Mutlosigkeit seines eig-nen Heeres, und die Unhaltbarkeit seines Postens, dener nicht hatte befestigen können; die Uneinigkeit unterseinen Ofstcieren, die theils dem Erzherzog entgegen ge-hen, und eine Schlacht auf gut Glück anbieten, theilsnach aufgehobener Belagerung sich ganz zurückstehenwollten; der mit Vorrücken des Entsatzes gestiegeneMuth der Belagerten, die Wichtigkeit der vereiteltenoder durchgesetzten Unternehmung, und so viele anderesich durchkreuzende Vorstellungen, machten ihn auf einigeZeit sprachlos; endlich ermannte er sich, ünd gestütztauf den Stuhlsessel, den Hut in der Hand, die Augengen Himmel gekehrt, sprach er mit den warmen Empfin-dungen seines Herzens zu den Herzen seiner Kriegsge-fahrten. „Ach Gort! soll der heutige Tag meine woht„verdiente Strafe verhangen, so nimm meine Bereit-„Willigkeit als ein Opfer an, das ich deiner Gerechtigkeit„bringe. — Möge sie mich treffen, wenn ich schuldig„bin; aber deine heilige Barmherzigkeit habe Mitleiden„mit dem armen Königreiche, und strafe die Herde nicht
„ wegen