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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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517
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Wilden zurück, und verbreitete Reichthum und Segenüber ein armes Land; aber noch war der allgemeinewohlthätige Geist, der alle besondere Kräfte in eine ein.zige vereinigt, dem Menschen zum Staatsbürger macht,Bürger an Bürger durch das Band der allgemeinen Liebeknüpft, nicht verbreitet. Noch war der Zunder nichtvertilgt, den der Fanatismus der Religion und derStolz der Großen unterhielt; und so blieben die Einfach,heit der Sitten, die Thätigkeit und Nationalindustrietodte Vortheile.

Aber hier sollte ein neues politisches Leben aus denTrümmern der Gesetzlosigkeit hervor gehen, die zer-streueten Kräfte sollten in einen Brennpunkt gesammelt,und die politische und religiöse Verträglichkeit und Tole-ranz gegründet werden. — Was vermochte ein Könignicht, der dem Herzoge von Savoyen auf die Frage:„wie viel er Einkünfte des Könkgrejchs rechnete?" ant-Worten konnte; >, Frankreich gilt mir was ich will; ja„was ich will, weil ich die Herzen der Franzosen besitze?"Ein dankbares Volk wirkt Wunder, und solche Empfin-düngen sind die mächtigsten Triebfedern heroischer undedler Unternehmungen. *)

Kein Regent hat alle Drangsale, die der religiöseund politische Fanatismus verbreitete, in dem Umfangeerdulden, keiner schrecklichere Scenen erleben müssen,als Heinrich. Er hatte die reinern Gefühle des Herzens

und

*) Irlius prineipis lpsgniruäc> srsbilis kun<lacÄgue «st, guem«mnes r»m xro ss, suxrs se esse sciunc — Leaee» <1scvns»t.