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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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529
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§29

Mitwirkung habe umbilden wollen. — Das Geräuschder Waffen, das ihn schon in seinem vierzehnten Jahreins Feld rief, entriß ihn den Händen der Pflege einergeistreichen und gebildeten Mutter und der Zeit zurVol-tendung seiner wissenschaftlichen Auebildung - aber derKeim, den der Anfang ihrer liberalen Erziehung in fernezarte Seele gelegt hatte, war für die Zukunft nicht ver-loren; er gedieh zu jener schönern Blüthe der vollen Har-monie seines Herzens, das in den blutigen Scenen desKrieges nicht verharschte, und seines Kopfes, der ihmin der allgemeinen Verwüstung die dankbarste Achtunggegen die Wissenschaften und Künste erhielt. Einiger/Sprachen (der Spanischen, Italiänischen, zum Theilauch der Lateinischen und Griechischen ) kundig, erwärmteer seine Empfindungen an den moralischen Schriften desAlterthums. — Plutarch gehörte unter seine Lieblinge,und kern. und kraftvolle Sentenzen, Lcbcnsregeln, Re-gierungsmapimen, aus dem reichen Verrath eines Ho-raz und Cäsars glücklich ausgehobett, und mit seineneigenen Erfahrungen verwebt unter seine geläufigenSprichwörter; Geschichte, vorzüglich die eines Livs,dessrn Verlorne Bruchstücke er gern mit einer seiner bestenProvinzen eingekauft hätte, unter seine beständigen Be-gleiter. Er hat ihr den Muth in den kritischen Lagenseines Lebens, den Trost in seinem Unglücke, den Rathin seiner Verwirrung und die Wahrheit unter dem Han-sen von Schmeichlern, wie der Lektüre der Bibel seinenEnthusiasmus für ein thätiges liebevolles Christenthum,und seine herzliche Toleranz zu danken. — Seine Kriegs- -kunst bildete er mehr durch eigne Erfahrung, als durchCäsars und Monrlucs Kommentarien aus. — Und

Heine. d. Biene,. -> Th. Ll bkN-