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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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534
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unterstützt; ffali-riyn und Fenouillet, geborne Unkcrkba«nen des Herzogs von Sgvoyen, nach Frankreich berufen,jener als Staatsmann, dieser als erster Kanzelrednerausgezeichnet. -- Männer, mit denen er vertraut um-ging, in deren Zirkel er die ekele lange Weile seines Hofsverscheuchte, die er zu seinen Generalen mahlte, die erbey Gesandtschaften brauchte, waren alle aus dem Kreiseder Gelehrten, Hie Stadt Troyes erhielt von HeinrichHie billigsten Friedensbedingungen, weil sie Pithou, je-nen großen Retter der Gallikanischen Kirchenfreyheitcngeboren hatte,

Wahrheit war, was er suchte, und worauf er diePflege und Sorge für wissenschaftliche Kultur gründete,und wornach er den Werth ihrer Bekcnner würdigte, —Feine Verleumdungen, keine Espionaden konnten ihmdie Hochachtung schwachen, die er Männern von Ver-dienste einmahl geschenkt hatte. Seine Vertrauten, dieUM ihn schwebten, waren seine geprüften Freunde, wür-dig nach Lenophons Ausdrucke die Augen und Ohreneines Regenten zu seyn. Selbst ein kühner Tadel seinerThaten konnte ihn nicht zur Verfolgung oder Einschran-sung der Preß. und Redefreyheit verleiten. „ Was?"sagte er zu denen, die ihm riechen Thomas Artur, denVerfasser einer heißenden Satyrs *) zur Strafe zu zie-hen: ,,wgs? ich soll einen Mann verfolgen, der so^rechtschaffen ist, die Wahrheit zu sagen? Nein, das„ thue ich nicht, ich würde mir ein Gewissen daraus ma-nchen." De Thous unerreichbare Geschichte erschiennoch bey ihres Verfassers Leben im Drucke, aber Hein-rich

*) Beschreibung der Insel her Heemaphrodtten.