Band 
Erster Theil. DIe Florentinische und Römische Schule.
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Geist Md das Feuer des Kupferstechers mehr unter-drüken , und im Ganzen ei» ängstlich dargestelltesWesen hervorbringen, worinn der Kenner meistensdas Freye, Kräftige und Geistige des Mahlers ver-mißt— so wählten die größten Kupferstecher in, hi-storischen Fache die Art, sich neben dem Grab-stichel auch der Radiernadel zu bedienen, unddas Feste und Glänzende des Erstem mit demLeichten und Freyen der Nadel zu verbinden,und von einem oder dem andern mehr oder we-niger Gebrauch zu machen, ie nachdem es die vor-zustellenden Gegenstände erforderten; wo denn dieglüklichste Wahl in der Vereinigung dieser bey-den Manieren, nebst der Festigkeit in der Zeich-nung, das wahre Verdienst der größten histori-schen Kupferstecher, nämlich eines Gerard Au-drans, eines Nick. Dorigny, eines Vor-stermanns, Frey u. s. f. ausmacht.

Ein Masson, Drevet, Edelink, Saen-redam, Wille, u. s. f. waren, als bloße Kupfer-stecher betrachtet, größer, als die oben benann-ten Meister; allein , sie machten das Glänzen-de, has Feine, das Kühne und Spielende des