Dome nie Fetti.IV.
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Die Melancholie, nach einem Gemähldeaus der konigl, Französischen Sammlung, von H.Simon Thomassin trefiich gestochen. Ei-ne knieende Frau in tiefer Betrachtung über ei-nen in der Hand habenden Todtenkopf, wobeysie mit der andern Hand ihr Haupt stützet. —Ein altes Gemäuer dient ihr statt eines Tisches,und am Fusse desselben ist ein Hund an einerKette neben ihr; auf dem Gemäuer im Hin-tergründe bemerkt man Bücher, nebst verschie-denen mathematischen Zeichen und Instrumen-ten. Die Anordnung dieses Stüks ist auf starkeWürkung für das Auge mit großer Geschiklich-keit angetragen. Licht und Schatten ist vortref-flich behandelt; die Zeichnung ist in großem undkühnem Styl, und der Ausdruk hat viel Wahrheit.
Hoch: i. Schuh, 4. Zoll, 5. Linien.
Breit: 10. Zoll, z. Linien,
V,
Die Parabel mit dem Splitter und Balkenim Auge. — Zwey Männer, einer mit demSplitter, der andre mit einem großen Balken imAuge, sitzen gegen einander in Unterredung. Die