Carl Maratti. 271
find nur aus der gewöhnlichen Natur gewählt,und es fehlt ihnen jene Eleganz und Grazie,die nur das Studium der Antiken bey Vorstel-lungen ähnlicher Ideen geben kann. Von G.Frezza sorgfältig gestochen.
Hoch: I. Schuh, 2. Zoll, 9. Linien.
Breit: i. Schuh, 5- Zoll, 7. Linien.
XXI.
k' Clelia, die sich mit ihren Gespielinnen ausdem Lager des Porsenna durch die Tibernach Rom flüchtet. Die Szene ist am Ufer die-ses Flusses, in welchem einige im Hinüber-fchwimmen sind, und andere schon das jenseitigeUfer erreicht haben. Clelia ist auf einem derentwandten Pferde, im Begriffe sich in denStrom zu begeben; sie wendet sich gegen diemit Zuführung andrer Pferde und Zusammenbrin-gung ihrer Kleidung beschäftigten Gespielinnen,und scheint ihnen Muth einzusprechen, und Be-hendigkeit anzubefehlen. Im Hintergründe siehtman das Etruszische Lager, und einige schlum-mernde Soldaten. Die Anordnung dieses Stüksist mit viel Geist ausgeführt, und die Entschlos-senheit, Behutsamkeit und Eilfertigkeit dieser