IV
Vorrede
lostgkeit übergegangen, und die uns in manchen Bey-spielen belehrt, wie gefährlich nicht nur die Versuchenach Neuerungen, die blos von Ehrsucht, Neid undniedrigem Eigennuz herrühren, sondern selbst die Be-strebungen eines gutmüthigern Enthusiasmus nach einerleichtern bürgerlichen Existenz, wenn sie zu früh und zuunvorsichtig beschleunigen wollen, was die Zeit nochnicht zu völliger Reife gebracht hat, gewöhnlich ihrenUrhebern selbst zu werden pflegen, und wie unendlichschwer es sey, (was hier doch ziemlich gelungen) insolchen Zeitumständen, zumahl beym Anschein eineserwünschten Erfolges, an sich zu halten, um nichtmir dem Unkraut auch den guten Samen auszureissen.Von weiser geduldiger Erwartung grosser Entscheid«ungen bis zur Zeit der Reife, und von den Gefahreneiner allzuhizigen unüberlegten Verbesserungssucht, undder Thorheit, alle Dinge nach seinem engen Kopfe mo-deln zu wollen, liefert diese Geschichte in der Persondes Prinzen von Oranien und Jacobs II. ausgezeichneteBeyspiele, die auch dem Privatbürger, der auf denGeist der Geschichte sieht, lehrreich seyn können.
Eine