MachenderAbnahmeder königli-chen Macht.
Erste politi-sche Ursache:der Mangelan Geld.
ic> Uebersicht des politischen
Die allmähliche Schwächung der königlichen ^Gewalt wurde hauptsächlrch durch folgende dreyUrsachen bewirkt. !
Keine unumschränkte Gewalt wird sich langebehaupten, wenn sie nicht den Schaz und die !Waffen in ihrer Willkühr hat. Einige Jahrhun- !
derte nach der Regierung Heinrich II. besassen die '
>
Englischen Könige weder den einen noch die an-dern. Es ist eine natürliche Folge der Lehnsvcr-fassung, daß der Souveratn selbst arm wird: dennda alle Unterthanen Vasallen sind, so hat jeder, ^der sich dem Könige nahet, eine Gunst zu fodern, !und icve derselben geschieht auf Kosten der Krone.Waren gleich Wilhelms des Eroberers Bcsizun- >gen in England anfänglich sehr ausgebreitet, so >verringerte er sie doch merklich im Lauf seiner Re-gierung durch Geschenke an seine Höflinge, (* )um sie dem Interesse seiner Familie günstig zu ma-
>
chen. Seine drey unmittelbare Nachfolger, welcheverschwenderisch waren, und eine besirtttcne Nach- ^folge zu behaupten hatten, folgten seinem Beyspiel !mit geringerer Klugheit. Heinrich II. federte zwardie Gnadengeschenke seines Vorfahren wieder ein, .aber sie kamen nur sparsam zurük. Er führteauch die Gewohnheit ein, die Vasallen gegen Geld
- von ,
k*) Hume.