nach der Wiedereinfezunz. §Z
Holland im Handgcmeng wären , damit Englandmittlerweile den Handel der ganzen Welt als Aus-beute davon tragen könnte , daß er sich entfernt,
sobald
Ccventry übergeben worden. Temvle untersuchthier drey Fragen: l) Ob England länger unthätigbleiben , und dem Wachsthum Hollands in Handelund Gchifsmacht ruhig zusehen sollte? r) Ob erFrankreich und Holland zum Kriege reizen, sich selbstaber davon frey halten , und endlich, ob es sich zurZerstörung der holländischen Republik mit Frankreichvereinigen sollte? Er streitet gegen das erste un-lezte Proiect, scheint aber daö zweyte zu billigen,wofern cS ausgeführt werden könnte.
Aus den übrigen Schriften des Herrn Temple istklar, daß er mit dem zweyten holländischen Kriegesehr unzufrieden gewesen. Doch die Leidenschaftender Menschen verwechseln oft einen Gegenstand, mitden Umstanden, die ihn begleiten. Temple wurde,gleich allen achten Patrioten durch daö Verfahrender Kabale in den ersten Jahren dieses Krieges auf-gebracht. Eben so beurtheilen die Menschen oft dieHandlungen nach ihrem Ausgang. Temple konntees 1671. allerdings sehr gut finden, daß ein Kriegzwischen Frankreich und Holland angezettelt würde,und doch 1678. unzufrieden sey», daß man es Frank-reich zugelassen, sich im Lauf dieses Krieges so sehr«11 Ländereyen zu bereichern.
Man braucht kein grosser historischer Kritiker zuseyn, um aus den Llomolrs des Ritters Temple ein-zusehen, daß er nicht eben zu allen Geheimnissenseines Herrn zugelassen worden. Während der hol-ländischen Mgociation wurden zu verschiedenen ZeitenL-rtz Arlington, Gabriel Sylvius und de CroS nach
Holland