i4o Uebersicht der Begebenheiten
zu ziehen. Shaftcsbury , aufgebracht wegen ver-fehlter Hofinmg, erklärte laut, feine vorigen Freun-de,. die zu diesem Entschluß gerathen, müßtenihn mit dem Kopf bezahlen.
fall?der das Die Verschiebung des Parlamentes, obfchondie Versicherung des Herzogs von der Freundschaft
entscheidet, ^ Prinzen von Oramen sie veranlaßt hatte, warum nichts desto minder für den Herzog beleidi-gend, da der König ihm diesen Vorsaz vorherebenfalls nicht mitgetheilt hatte. Er schrieb alsodringend um Erlaubniß wieder nach Haufe kom-men zu dürfen: Karl verweigerte sie und bliebnoch immer unentschlossen, ob er Monmouth sei-ner Macht berauben sollte oder nicht? Einer derZufälle, welche keine Weisheit voraussieht, undum welche sich oft das Schiksal ganzer Reichedreht, entschied über das Schiksal dieser zweenHerzoge. Plözlich wurde der König zu Windsorkrank. Esser, Gunderland und Hallifar erin-nerten sich an Shaftesburys Drohungen gegensie wegen Entlassung des lczten Parlamentes, undfürchteten derselben Erfüllung, wenn der Herzogvon Monmouth, Shaftesbmy's Freund, auf denThron kommen sollte. Diese Herren, nebst Hvde»Md Godolphin, beredeten sich unter einander.
Zwar