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Erster Band
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I. Tbeis.I. wuch.- 683 -

252 Geschichte von

Rath (*): Ieifrexs bekam die erstere, der wegenseinem ungestümen Benagen geschikter schien, esnur einem Manne aufzunehmen, dessen Geist undMuth durch ganz Europa beliebt war. Sorg-fältig wurden zu Geschwornen Männer von derniedrigsten Herkunft gewählt, damit man seinerVerdammung desto sicherer wäre. Damals warSidncy neun und fünfzig (**) Jahre alt, grauvon Haaren , schwächlich an Gesundheit durch dieMühseligkeiten seiner Jugend, und sein emsigesStudiren im Alter. Erst nahm er sich vor, sich

ganz

nes Vaterlandes zu dieser Zeit. Etwas Eigenliebeabgerechnet, läuft durch sein ganzes Buch eine Adervon Ehrlichkeit und Gutmüthigkeit, die das Herzfür ihn einnimmt. Tue Ächtung; die ihm KönigWilhelm, dieser große Mrnschenkcnner, erwies,scheint ebenfalls kein gleichgültiges Zeugniß für ihnzu seyn. Geheime 4 kka konnte er noch nicht benü-zen , und schrieb nur, was er sah und hörte. Esdürfte auch noch die Frage seyn, ob nicht das Zeug-niß eines solche» Augen-eugen eben so viel Gewichthabe, als öffentliche Papiere, wie wir sie nach ei-nem vollen Jahrhundert ansehen? deren völligellnversälschtheit, wenigstens für gerichtliche . 4 LK,während dieser Regierung etwas verdächtig ist. An-dere haben Burnel's historisches Ansehen herabgc-iczt, weil er— ein Gcistücher war: ein Grund derVerachtung, der nur bey Dummköpfen gilt! An-nrerkung des Ueöcrftzers.

(*) Protoeoll des geheimen Rathes, vorn 24. ldet. 1683,(*'- Nach andern sechs und sechzig. Ueberftzer.