Großbrittannien. 265
bestimmt war; denn er wußte, daß hier alleinkein Mensch ihn suchen würde (*).
Indem so bey Rarl die Gefühle eines Mo-narchen und die eines Vaters, bey Monmouthtue Pflichtn eines Sohnes und die Wichten derEhre gegen seine leidenden Freunde mit einanderkämpften, unterwarf sich Monmouth persönlich,gestand in Geheim dem König und dem Herzogdie Gewißheit der Verschwörung, und entdekte,daß sie weit grösser und gefährlicher gewesen, alssie in irgend einer geduckten Relation beschriebenworden, empfing dafür Vergebung, und — nach-dem dies alles in die Zeitungen war eingerükt wor-den , erklärte er öffentlich, überall nie ein solchesBekenntniß gethan zu haben (**). Der König ließihn rufen, um eine Deklaration zu unterzeichnen,worin er alles aufs neue versicherte; er that es,und unmittelbar nachher widerruft? er diese aber-R; mal,
G) So erzählt man gewöhnlich dies Abentheuer inScvtland. Oft bestätigen sich solche Sagen durchauthentische Dokumente. Ich finde im Prvtoeolldes Schott, geh. Raths einen Befehl, ihn aufzusu-chcn: 4. Jnl. 168Z.
(") Die Lramination des Dr. Chamberlains, einesMannes von Ehre und vertrauten Freundes vonMonmouth ist im Staatsarchiv. Monmouth be-klagte sich bey ihm über die Zeitung, zu gleicherZeit, da er die Wahrheit der Conspiration gestand.
I. l-cheil.I. Buch,
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ttncntschlss-lcnheit desKönigs undMon-mouthr.