Drittes Buch. 4Zr
schen Hofe. Er handelte nach einem wohl überdach»ten Plane; konnte die Bedürfnisse seines unbeträchtli.chen Staates leicht überblicken, und befand sich in derNähe eines Hofes, den er, als aufmerksamer Regent,weit genauer, als irgend ein anderer, der sich nurauf die Einsichten und die Treue seiner Gesandtenverlassen mußte, in allen seinen Bewegungen beobach-ten konnte. Daß Leopold, wenn er in geisiiichenKirchensachen etwas unternahm, am Römerhofe baldanfragte, und bald ungefragt seine Unternehmungenausführte, schien die Kurialisten ungemei» zu befrem-den *). Allein gerade ein solches Benehmen zeugtvon der Klugheit dieses Monarchens, der zwischendemjenigen, was der Kirche, und dem, was d mStaate gebührt, einen nöthigen Unterschied zu machenwußte. Das Dogma, in so ferne dasselbe den gesell-schaftlichen Staaksverbindungen auf keine Art nach-theilig ist, kann nie der Gegenstand der Gesetzgebungwerden. Aber alles, was die äussere Kirche, ihreZucht und Hierarchie betrift, hangt von der höchstenStaatsgewalt eines jeden Landes ab, das sich zu ir-gend einer Religion bekennt. Der römische Hof fühltdas Gewicht dieser Wahrheit zu sehr, um nicht aufalle erdenkliche Weife sie zu unterdrücken. Ihm ist esnicht um das Dogma, aber um so mehr um die äus-sere Hierarchie zu thun. Er hat seine Existenz nurvon der letzter», und empfindet es, daß von dem erstem
II keal 6ramlnca äi loscans xiü olie perito ne' inilteri«lella piu iius politica slterna sovonte I'imlipen>lenra e IIpvtsre alioluw ne^li ailari spirituell colle limulate ricliis-üs, clre sä cli temxo in temxo eile 8. 8ecle. Or moitraüi nun voler in moclo alcuno alterar I'armonia, cke pas-ser lieve tra la temporale Alonarcliia, e il 8aeerilorio, eäor 1ie§ue §li anilamenti äell »uZuito kratello Liuscxxs II,
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