Lncas Ceanach. izz
nen Verbindungen mit dem Hvfe zu weyniar, woer auch in einem Alter von 77. Jahren verstarb. Erhinterließ einen Sohn gleichen Namens, der dieStelle seines Vaters als Bürgermeister zu Wirten,berg erhielt; dieser zeichnete sich ebenfalls in derLitteratur aus.
Es ist ungewiß, ob Lucas Cranach der Vatereinen Lehrer in der Kupferstecherkunst hatte, oderob er diese aus sich selbst lernte. Er hat nur wenigin Kupfer gestochen, und dieß in einem sehr gothischenGeschmack. Dagegen hat man von ihm eine große An-zahl Holzschnitte, welche alle noch von Kennern ge-schätzt und gesammelt werden; und in dieser Kunstward er von keinem Künstler seiner Feit übertroffen.Auch hat er verschiedene Stücke in Helldunkel ver-fertigt, welche sich sehr selten gemacht haben.
Eine ausführliche Nachricht von dem Leben Lu.cas Lranachs findet man in den Beyträgen zurErgänzung der Deutschen Likteratur-und Kunst-geschichte, von M. I. F. Köhler, im zweytenTheile» Leipzig 1794. bey Dpck verlegt.
Die beßten Arbeiten L. Lranachs sind folgend«:
In Kupfer gestochene Blätter,r. Portrait ohne Namen; es ist aber das Vildm'ß des