Hans Waldung.
tet. Seine ersten Werke sind in einer schlechten go§thischen Manier, und mit schlechten Schrafierun-gen; aber später hin hat er sich sehr verbessert, undvorzüglich hat man von ihm schone Köpfe. Einigeseiner beßten Blatter wollen wir hier anführen.
1. Adam und Eva im Paradiese; unten am Baume liegtdie verbotene Frucht, von ivclch^ Eva einen Apfel nimmt rin Folio.
2. Der Fall Adams; am Baume hangt ein Täfelchen mitden Worten: ftapms tuimani Zcaeris, 1511. in Fvl.
Ist ein schönes Blatt in Helldunkel.
3—iL- Der Heiland und die Zwölf Apostel; 13. Blattmit der Jahrzahl izig. in kl. Fvl.
16. Eine Nreutzigung, wo der H. Johannes die MutterGottes in seinen Armen halt; hinter dem Kreutze siehtMan die weinende Magdalena, welche sich m t einem Durche die Aug.n troknet; in Fol.
Ein meisterhaftes Blatt, in Helldunkel.
17. Lantippe reitet auf Gocrates, der auf der Erdekriecht 1515. in Fvl.
Dieß Blatt wird auch Aristoteles und Phrpnegenannt.
18. Der trunkene Rachus schlaft an einem Weinfaße; obensitzt ein Liebesgott, der ihm auf den Kopf pißt; in 4.
ry. Ein Hexenstük. Oben sieht man eine Here, mit einerlangen Gabel und einem rauchenden Topfe auf einem Aie-genbocke reiten. In Helldunkel; in Fol.so. Verschiedene Pferde, am Eingänge eines Waldes;im Vordergründe ein pissendes Pferd. L-üllimL kce. 1534,in kl. quer Fol. -