145 Hans Schacufeleitt.
r:—31. Ein festlicher Zug oder Hochzeitproceßion,wo die Figuren paarweise gehen; 20. Blatter, in gr Fol.Celten.
zr. Die Gefahren und 7 ibentheuev des großen, ta-pfern und berühmten Ritters Tewerdancks. EinWerk in der Kayserl. Reichsstadt Nürnberg gedruckt, durchHans Gchonsperger den Aeltern, Bürgern von Augs-burg. 15 >7. I» Fol.
Es ist bekannt, daß der Thcuerdank einen vorzüg-lichen Rang unter den seltnen Büchern behauptet,und daß die berühmtesten Bibliotheken sich eineEhre daraus machen, ein Exemplar zu besitzen, un-ter erdichteten Namen wurden in diesem Buche, indeutschen Versen, die Thaten und das Leben KayserMaximilians I. beschrieben. Es ist von seinemCapellan Melchior phintzing, Prior von Sr.Alban bey MaynZ, seinem Enkel Earl, Königvon Spanien, Erzherzogen von Gestenreich zuge-eignet worden, wo jener in der Zueignungsschriftsagt, daß er selbst Zeuge von dem größten Theileder Thaten war, die er beschreibt. Man glaubt, daßder Kayser Maximilian selbst Verfaßer davon sey.
--Man wird finden», sagt Papillon, „daß die»Kupferstiche dieses Werks nicht von A. Dürer und»Hans Burgkmair sind, wie man immer geglaubt«hat. Sie sind alle von Hans Schacufelein, mit