Iso Hans Hölbein.
seinigen haben, gelernt hat. Nach PapillonsMeinung ist Holbein der größte Künstler im Formeschneiden; und dieses Lob ist keinesweges übertrie-den. Er fieng schon im sechszehnken Jahre, nämlichgegen izn. an, in Holz zu schneiden. Seit dieserZeit bis gegen Ao 1526. wo er nach Engcllandgieng, hatte er eine ansehnliche Sammlung kleinerHolzschnitte herausgegeben. Sein Ruhm und seinevortrefiich ausgeführten Blatter verschaften ihm vonden berühmtesten Druckern und Buchhändlern sei-ner Zeit viele Arbeiten; der größte Theil der Werke,für welche er Holzschnitte arbeitete, ist zu Basel,Zürich und in andern Schweizer - Städten, auch zuLyon, Leyden, London u. s. f. herausgekommen.Nachdem er eine große Anzahl historischer Stückegemahlt hatte, zeichnete er solche ins Kleine; ebenso zeichnete er auch seinen berühmten Todrenranz,den er zu Basel mahlte, und schnitt ihn darauf inHolz, welches ein Meisterstück seines Formschnei-dens ist. Die Original-Zeichnungen davon werdennoch heutiges Tages zu Basel aufbewahrt, und be-finden sich in der Stadt-Bibliotheck daselbst. Amden Werth dieser schönen Blätter ganz zu erkennen,MUß man die ersten Abbrüche, welche nur auf einer