168 Laus Sebald Beham.
6eieIIen» llb lern und 6vldlchmisden. seöaÄ«r Le-?i6tor bloricus kaciebat. gedruck 2U
blürnher^ im 1528. ssr. in 4. Dann hat Behamdieses Buch zu Frankfurt neu auflegen lassen, un-ter dem Titel Xunst-und k,sr-Büchlein ä'eü.i/-
a!e» LeKE/, lVlslen unä Keiflerl 2N' lernen, usckrechter korportlon, hlssg und ^nstlieiluriF des(lirkels, sn^eksnäen Nstsrn Und hunüdaren >Verlc-leuten dienlich, 2u krankkurt, dsv (lkriflisn L^e-nollk 1546. in 4. wo er auf den Titel das Zeichengesetzt hat. Nach diesen Beweisen wird als»der Liebhaber nicht mehr irre geführt werden, dieseMonogrammas für' zweyer!«) Meister zu halten.
Hans Scbald Beham, der sich gewöhnlich So-bald Beham schrieb, war Mahler, Kupferstecherund Formschneider; geboren zu Blurnberg Ao. 1500.und starb zu Frankfurt am Mapn A». 1550. NachSandrart lernte er die Kupferstecherkunst bey sei-nem Bruder oder Vetter Barthel Beham; dochbegnügte er sich nicht bloß, nach diesem zu copiren;er studirte auch nach Aldcgrever und 2 t. Dürer.Seine ausschweifende Lebensart veranlaßte, daß eraus Nürnberg verwiesen ward. Er flüchtete sichhierauf nach Frankfurt am Map», wo er anfieng