2kO Heinrich Hondius, der Junge.
IZ. Eine holländische Lustbarkeit, nach p. Breughe?,dem Lustigen , in queer Folio.
74 — 78. Die lächerliche Art, am Johannistage epi-leptische Personen gesund zu machen, die man zu Men-lebck bey Brüssel eingeführt hat, nach demselben. EineFolge von fünf Blattern.
Iy. lilnsai-um okkicia. Die neu» Musen auf dem Parnaßfilzend und stehend, beschäftigt ei» musikalisches Conzcrt auf-zuführen. Eine angenehme Zusammensetzung, doch sinddie Gesichter von gemeinem Ausdrucke, nach Thaödcus.Amcarus, in Folio.
II. Heinrich Hondt oder Hondius der
Zeichner und Kupferstecher, geboren zu London,um 1530, und blühend in Holland im Jahr 1620.Dieser Hondius war nach Horarius Walpole undJoseph Srrvtt , ein Sohn von Iost oder Isdo«cus Hondius von Gent, den die bürgerlichen Un-ruhen nöthigten sein Vaterland zu verlassen, und eineZuflucht in England zu suchen. Als ein gelehrterund arbeitsamer Mann brachte er sich in Londondurch; er machte daselbst mathematische Instru-mente und stach geographische Karten. Nach seinerVerheyrathung in London, wo ihm mehrere Kin-der geboren wurden, gieng er nach Amsterdam,