ZO4 Franz Sneyders.
die Gründe seiner Stücke zu mahlen. Die männli-che und kräftige Manier von Sneyders, erhielt sichimmer an der Seite dieses großen Meisters. DieGemählde in denen die Kunst dieser seltenen Män-nern vereinigt ist, werden auf immer ihr Lob verkün-digen, so wie sie auf immer die Bewunderung derKenner seyn werden. Sneyders zeichnete in einergroßen Manier, seine Farbe ist warm und golden ;seine Tusche ist verständig, und beherzt, und ganz ge-macht um Seide, Wolle, und die Federn verschie-dener Thiere, die er in seine Gemählde brachte, dar-zustellen.
Wir haben einige geätzte Blätter von Sneyders,welche bedauern lassen, baß er so wenig gemachthat. Man findet darinnen ganz den Charakter desMahlers.
i — 16. Ein Buch von Thieren, von iü großen und
kleinen Blattern, sehr selten.
Unter den Stechern, die nach Sneyders gear-beitet haben, wollen wir bloß L. vorstcrmann,A §aal, G. Winstanley rc. nennen.