Cornelius Visscher.
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Das Portrait von Bsuma ist noch bewundernswür-digen : die Schraffirungen sind mit Verstand undKühnheit angelegt und unterbrochen um den Zügender Haut des Alten zu folgen. Die Striche welchedie Vertiefung der Augen mahlen, und die, welchedie Augen selbst bilden, sind von einer Wahl undeiner Vollkommenheit, daß es schwer seyn würde,ein zweytes Beyspiel davon aufzustellen. Die ver-schiedenen Lagen drücken wahre Haut aus, und dieseHaut ist von dem Alter, welches das Vorbild ha-ben mußte. Der Mund großentheils vorn Bartebedeckt, ist von angemessener Behandlung, und jeweniger Kunst er zeigt, desto mehr findet man darin.Eben so der Bart, die Kleidung und die Beywerke;alles ist in seinem wahren Charakter dargestellt. Manmuß aber doch gestehen, daß er in den historischenStücken nach italienischen und niederländischen Mei-stern nicht gleich glücklich gewesen ist. Er hat einenTheil der Blatter gestochen zu dem berühmten 6-rbi-net äs Reinst, sie sind aber aus seiner ersten Zeit, woer wohl die Handgriffe des Grabstichels, aber nichtdie des Pinsels verstand. Eben so hat er es in denhistorischen Stücken nach Rubens in Rücksicht derFarbe, nicht bis zu der Vollkommenheit der vor-