P. Rembrandt,
ZS
vor einem Tische sitzend, darauf ein aufgeschlagenes Buch,nebst eiuem andern, darauf eine Sanduhr und ein Schreib-zeug. Der Alte hat eine Brille auf der Nase, und hälteine Feder in der Rechten, die er mir der Linken schnei-det , in 4ko.
7. Ein junger Schüler, auf einem Steine am Fuße einerMauer sitzend- Er hält mit der einen Hand ein Papierund mit der andern eine Feder, mit der er schreibt. Einziemlich seltenes Stück, in kl. gto.
8. Brustbild eines lächelnden Alten, von vorn, und miteiner kleinen Mütze, die etwas schief gesetzt ist. Sein Kleid,mit einem Kragen, ist oben etwas offen. Dieses Stück istbeynahe ganz mit der kalten Nadel radiert, in einer fei-nen Manier von sehr gutem Geschmacke, in kl. gto.
y. Ivlaax van K/II, sitzend in der vorder» Ansicht. Er trägteine spitzige Mütze, einen großen Bart und ein offenesKleid. Unten am Kupferstiche liefet man auf einem kleinenRande: Klaus VLII Ilyu out 70 jaar 1644. Nicolaus vankyn, alt 70 Jahr. IlLnibrauilt 164;. in I2M0.
10. Die drey Drcmednru, neben einander gehend, vcnzwey Kameeltreibern gefolgt, die orientalisch gekleidet sind.Oben liefet man ! Orvmssares, Ileiiibi'aiiclt keoit. ^mstsr-ÜLIU ikzz. Dieses Stück ist in einer geistreichen Manier,und mit einer freyen Nadel ausgeführt; in ll. qu. Fvl.
Die Schüler und Nachahmer von Ncmbrandt,die in seiner Manier gearbeitet haben, abgerechnet,ist die Anzahl der Stecher nach seinen Mahlereyenund Stichen, eine der beträchtlichsten. In der Folgeunseres Handbuchs ist von den ausgezeichnetesten die-ser Arbeiten geredet. Man kann sich davon eine Idee